"Liebe mich dann am Meisten, wenn ich es am Wenigsten verdient habe,

denn dann brauche ich es am Nötigsten."

Helen Keller, taubblinde amerikanische Schriftstellerin

In dem Moment, in dem du dich für den Weg der Kriegerin * des Kriegers entscheidest, entscheidest du dich für eine innere Haltung voller

- Klarheit für dich, deine Wahrnehmung, dein Wirken und dein Handeln

- inerer Ruhe, in der du mit deinem Herzen verbunden bist

- Mut, dein Herz sprechen zu lassen und aus ihm heraus zu agieren

- Eindeutigkeit und konkludentem Handeln auf mentaler, emotionaler, körperlicher und energetischer Ebene

In deinem Alltag ist es immer eine Entscheidung gegen die Tücken und Rufe der eigenen Bedeutsamkeit und FÜR deine Kriegerkraft. Stete Hilfsmittel, um sich mit seiner Kraft und seinen Werten zu verbinden, sind der Atem, der stimmliche Ausdruck sowie körperliches sowie energetisches In-Bewegung-Kommen. Kriegerkraft bedeutet auch, verzeihlich zu sein. Mit sich und anderen. Es wäre ein erleuchteter Zustand, wenn einem der stetige Zugang und das Verhalten zum eigenen Krieger gelingen würde. Sich selbst und seinen Mitmenschen verzeihen zu können, wenn ein Tag außerhalb von Kriegerqualitäten und achtsamem Handeln geschehen ist, ist die wahre Größe eines Kriegers. 

Das Schwert einer Kriegerin * eines Kriegers ist der Ausdruck der eigenen Kraft, des Muts, der Klarheit, Entschlossenheit und der Spiegel für die eigene Innenwelt. In Japan unterschied man zwischen

 

- satsui jinken: dem Schwert, das Leben nimmt (äußerer Krieger) und

- katsui jinken: dem Schwert, das Leben gibt bzw. zum wahren Leben erweckt (innere Kriegerin)

Im Workshop arbeiten wir ausschießlich mit Holzschwertern (sog. Bokken) und in der Form, das Leben gibt/ erweckt.

Karl Grunick sagt über das Schwert:

"Das Schwert ist ein im Kollektiv tief verwurzeltes Symbol. Es erscheint in jeder Mythologie sowie in östlichen und westlichen Kulturen. Sogar Götter und Erzengel sind damit ausgestattet. Deshalb sprechen alle heiligen Schriften und Überlieferungen, ob in Asien, Indien oder in Afrika, vom Krieger als einem archaischen Ort in unserer Seele.

 

Das Schwert ist archetypisches und praktisches Werkzeug zugleich, um mit unserer inneren Kraft besser in Kontakt zu kommen bzw. um die Energie des inneren Kriegers/der inneren Kriegerin zu wecken. Das zeigt sich in unserem Leben dadurch, dass wir zu unserer inneren Größe finden und sie auch ausstrahlen, klare Entscheidungen treffen können, statt Kompromisse zu schließen, die uns einengen und unserer Entwicklung nicht mehr dienlich sind. Das Schwert symbolisiert die Auseinandersetzung der Persönlichkeit mit den eigenen Schattenaspekten. Es reinigt und befreit machtvoll unterentwickelte oder verdrängte Persönlichkeitsanteile.

Auch für spirituelle Transformation sind kämpferische Eigenschaften oft notwendig und zur Weiterentwicklung teilweise sogar unabdingbar. Ausgehend von dieser Erfahrung wurde auch der Schwertkampf – der nie nur als Technik, sondern immer auch als ein Weg der Persönlichkeitsentwicklung verstanden wurde – in den Dienst des Transformationsprozesses gestellt."

„Wenn man einem Schwert gegenübersteht, spürt man Gott.“

 

(Japanisches Sprichwort)

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